Markus Wich (CSU) bekräftigte, die Friedhofsgebühren seien ein sehr sensibles Thema, eigentlich müssten wir aber Werbung für unsere Friedhöfe machen, die ein sehr attraktives Angebot an Möglichkeiten für die Hinterbliebenen zur Bestattung ihrer verstorbenen Angehörigen bieten und trotzdem gebe es eine Tendenz zu Friedwaldbestattungen.

Jens Schick
(FW) fragte, warum man nicht 100 Prozent Kostendeckung anstrebe, jedes Unternehmen müsse kostendeckend arbeiten.

Marina Schmitt (SPD) fand es gut, dass Einigkeit herrsche, keine absolute Kostendeckung erreichen zu wollen und moderate Tarife auszuarbeiten. Für Peter Witton (Grüne) wirkt die Friedwaldbestattung wie ein Zauberwort, doch leider lasse sich diese Bestattungsform in Kronach nicht realisieren.

Bernd Liebhardt wies auf die unterschiedlichen Strukturen der Friedhöfe in verschiedenen Stadtteilen hin. "Es war eine politische Entscheidung, keinen der Friedhöfe aufzulassen", daher sei aus seiner Sicht keine 100-prozentige Kostendeckung möglich, so Bernd Liebhardt.

Wolfgang Hümmer (CSU) wollte die Verhältnismäßigkeit zwischen Familien- und Urnengrab gewahrt wissen. eh