Sieben freiwillige Helfer zwischen acht und 58 Jahren hatten Anfang Dezember zwischen Schneckenlohe und Beikheim zehn Hochstamm-Obstbäume gepflanzt. Landrat Oswald Marr und der Geschäftsführer des Naturparks Frankenwald, Dietrich Förster, stapften unlängst durch den tiefen Schnee, um sich die künftige Obstwiese anzuschauen.


Landrat dankt Pflanzteam

Beide fanden anerkennende Worte und lobten das freiwillige Pflanzteam unter der Leitung des Umweltbeauftragten des Gemeinderats Schneckenlohe, Georg Völker, das eine Biotopfläche neu als Streuobstwiese angelegt habe.
Damit, so Landrat Oswald Marr, seien ein wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie ein attraktives Landschaftselement geschaffen worden.
Gepflanzt worden waren zehn Hochstamm-Obstbäume - Apfel, Birne, Apfelquitte, Birnenquitte und Zwetschge. Maßnahmenträger war der Landschaftspflegeverband Frankenwald. Erfreut zeigte sich Landrat Oswald Marr auch darüber, dass sich mit Michael Sterzer ein örtlicher Landwirt bereit erklärt hat, die Mahd der Wiese zu übernehmen.


110 Bäume in 20 Jahren

Die neue Obstwiese soll laut Landrat aber auch dazu dienen, Kinder und Jugendliche für die Natur zu sensibilisieren.
Auch Bürgermeister Knut Morgenroth dankte Georg Völker, Gerold Höhn, Pascal Kornherr, Fabian Kristek, Michael Sterzer und dem erst achtjährigen Julius Fischer, die mit ihm die Bäume gepflanzt hatten.
Er erinnerte daran, dass Georg Völker mit seinem Team und dem Landschaftspflegeverband Frankenwald in Schneckenlohe seit 1995 nicht weniger als 110 Obstbäume gepflanzt hat.


Winterlinde wird folgen

In diesem Jahr sei noch geplant, am Rand der neuen Obstwiese den Baum des Jahres 2016, eine Winterlinde, zu pflanzen.
Mit der neuen Obstwiese, so betonte Georg Völker bei der anschließenden Zusammenkunft mit Brotzeit in der Gastwirtschaft Trukenbrod, wolle man der Natur ein Stück Land zurückgeben. hfm