Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Weser: Diese vier Damen haben die Welt der Frauen in Deutschland verändert. Sie waren nicht nur die einzigen weiblichen Abgeordneten des Parlamentarischen Rats, sondern haben die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ins Grundgesetz geschrieben. Diesen "Müttern des Grundgesetzes" hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine gleichnamige Ausstellung gewidmet. Das Landratsamt Erlangen-Höchstadt zeigt diese Ausstellung von Dienstag, 6. November, bis Freitag, 23. November, montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr in der Nägelsbachstraße 1 in Erlangen. Der Eintritt ist frei, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

Ein kurvenreicher Weg

Mithilfe von Originaltönen, zeitgenössischen Schlagern und Werbespots zeichnet Historikerin Nadja Bennewitz in ihrem Vortrag "Einen Zipfel der Macht in meiner Hand!" den kurvenreichen Weg der Frauenbewegung bis ins 20. Jahrhundert nach. Die Besucher der Ausstellung können den kurvenreichen Weg ein wenig nachfühlen: Die Ausstellung ist um die große Wendeltreppe des Gebäudes vom Erdgeschoss bis in die vierte Ebene herumgruppiert. red