Ansbach — Der jüngste Zuchtviehmarkt in der Ansbacher Rezathalle begann mit einem spannenden Winkerduell der Besamungsstationen. Der Spitzenbulle, der von 443 untersuchten Hutera-Söhnen auf Platz eins typisiert wurde, wies einen genomischen Gesamtzuchtwert von 143 und einen Milchwert von 138 auf. Der heimische Besamungsverein aus Neustadt an der Aisch hatte bei der Versteigerung gegenüber drei weiteren Mitbewerbern den längsten Atem. Die Neustadter bekamen schließlich bei 68000 Euro den Zuschlag.
Züchter dieses hoffnungsvollen Prachtexemplars mit dem klangvollen Namen Headliner ist die Familie von Georg Schwarz aus Rehenbühl im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Es war das bislang teuerste Zuchttier, das in der mittlerweile über 116-jährigen Geschichte des Rinderzuchtverbands Franken versteigert wurde. Das teilt Landwirtschaftsoberrat Wolfgang Holzinger mit, der Leiter des Fachzentrums Rinderzucht am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit Landwirtschaftsschule in Würzburg. red