Für das Baugebiet Bergstraße-Nord in Igelsdorf ist im Stadtrat ein interfraktioneller Antrag eingegangen. Ihm kommt die Stadt nach. Das Baiersdorfer Kommunalunternehmen Sk-B bereitet ein Nahwärmenetz vor. Die Bebauung wird so geplant, das möglichst viele Dächer für Solarthermie oder Photovoltaik genutzt werden können.
Zudem will man in den zu erwartenden Bauanträgen den Hinweis aufnehmen, die Gebäude auf einem möglichst hohen energetischen Standard zu bauen. Ab Februar werden auf dem Recyclinghof Baiersdorf auch kleinere Elektrogeräte angenommen. Ausgenommen sind Monitore, Bildschirme, TV-Geräte und Kühlschränke. Die Stadt steigt in das Förderprogramm KIP des Bundes ein. Baiersdorf ist neben Hemhofen eine der sechs Gemeinden im Landkreis, auf die die Fördervoraussetzung geringe Finanzkraft und hohe Schulden zutrifft. Gefördert werden energetische Sanierungen und Maßnahmen zur Barrierefreiheit. Auf den Landkreis entfallen etwa 800 000 Euro der Fördermittel. Da ein Umbau des Rathauses zu mehr Barrierrefreiheit 2016 vorgesehen ist, griff Geschäftsleiter Klaus Hutzler dieses Thema auf.
Der geplante Aufzug - die erwarteten Kosten liegen bei rund 150 000 Euro - könnte so mit 90 Prozent bezuschusst werden. Der Stadtrat beschloss einstimmig, beide Projekte beim Förderprogramm anzumelden.