Werke jüdischer Komponisten des 20. Jahrhunderts gibt es am Samstag, 23. Juni, um 19 Uhr in der Synagoge Ermreuth. Nach ihrem fulminanten Konzert bei den Bonner Jazztagen sind die Ausnahme-Jazzmusiker Michael Heupel (Flöte) und Markus Schieferdecker zu Gast in der Synagoge. Der Bonner Michael Heupel, ein Akrobat auf der Flöte, sprengt laut Pressemitteilung den klanglichen Rahmen von allem, was man bisher unter "Flöte" subsumiert hat. Dabei fasziniert Heupel unter anderem mit seiner Subkontrabassflöte, die mit ihren 3,50 Metern Rohrlänge optisch überrascht und mit der er erstaunliche Klänge und Effekte erzeugt. Aber auch mit den anderen Flöten, bis hinauf zur Piccolo, bildet er ein beeindruckendes Spektrum ab. Es werden Jazzstandards von jüdischen Komponisten, Improvisationen und Eigenkompositionen erklingen. Eintritt 15 Euro, Kartenreservierung unter Telefon 09134/70541 und 09134/9278. red