Bei Kontrollen von Nistkästen im Hain wurde kürlich eine Betreuer- und Forschergruppe (Markierergemeinschaft Oberfranken) unter Leitung von Christian Strätz und Johanna Jörg aus Bayreuth fündig: In den Kästen entdeckten die Experten unter anderem den Großen Abendsegler und die Mückenfledermaus. Die erste Frühlingswärme hat die Tiere aus ihrem Winterquartier gelockt. Sie nutzen die Kästen im März als Zwischenquartier.

Mit den Mainauen bei Bischberg (14 Arten) ist der Bamberger Stadtpark (13) einer der artenreichsten Lebensräume für Fledermäuse im Stadtgebiet, berichtet die städtische Pressestelle. Aufgrund der allgemeinen Wohnungsknappheit für die nachtaktiven Flugtiere hat das städtische Umweltamt schon in den 1990er Jahren zahlreiche Fledermauskästen im Hain aufhängen lassen. Diese wurden von der Forschergruppe durch flache Spezialkästen für ziehende Fledermäuse (zum Beispiel Rauhautfledermaus) ergänzt, um über darin rastende Tiere Erkenntnisse zum Zugverhalten zu gewinnen. Dafür werden die erfassten Tiere mit einem Ring und vereinzelt mit Sendern versehen, um sie verfolgen zu können. red