Die Feuerwehren der Marktgemeinde Mitwitz zeigten bei einer Gemeinschaftsübung in Neundorf ihr Können und ihre stete Einsatzbereitschaft. Über 1000 Meter Schlauchleitung mussten verlegt werden und mehr als 70 Aktive waren im Einsatz. Ein angenommener Brand im "Haus der Bäuerin" musste unter der Einsatzleitung von Kommandant Marcus Götz bekämpft werden.

Die zuerst eintreffende Wehr aus Neundorf erkundete zunächst die Lage und begann mit einem Löschangriff zur Brandbekämpfung mit Wasserentnahme aus einem Unterflurhydranten. Die Feuerwehr Mitwitz rüstete einen Atemschutztrupp aus, der mit der Wärmebildkamera den Brandherd aufspürte, bevor auch sie das Löschen begann. Die nachrückenden Wehren aus Steinach a.d. Steinach, Leutendorf, Horb a.d. Steinach, Schwärzdorf, Hof a.d. Steinach, Kaltenbrunn und Burgstall entnahmen das notwendige Löschwasser aus dem angrenzenden Fluss an zwei Entnahmestellen. Über lange Schlauchstrecken musste das Wasser zum Brandobjekt gefördert werden, bevor aus insgesamt acht Strahlrohren das Feuer bekämpft werden konnte. Parallel musste über eine Steckleiter an der Gebäuderückseite ein Löschangriff vorbereitet werden. Die Feuerwehrleute verlegten dabei über 1000 Meter Schlauchmaterial und setzten acht Förderpumpen ein. Das ebenfalls alarmierte BRK Mitwitz sicherte die Übung mit einem Team mit Fahrzeug ab.

Bürgermeister Hans-Peter Laschka und Kreisbrandinspektor Matthias Schuhbäck beobachteten den Einsatz und stellten fest, dass der angenommene Brand schnell und zielorientiert bekämpft worden sei. "Nur durch den Einsatz von massiven Kräften kann ein solcher Einsatz bewältigt werden", sagte Schuhbäck, denn die Versorgung mit Löschwasser sei bei derartigen Einsätzen ein zentraler Punkt. Kreisbrandmeister Matthias Weber, der die Übungsleitung innehatte, zog ebenfalls ein positives Resümee. red