In einer früheren Sitzung des Heßdorfer Gemeinderates war die Verwaltung beauftragt worden, die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses prüfen zu lassen. Damit wurde das Planungsbüro TGA Erlangen beauftragt, und Bürgermeister Horst Rehder (BB) legte dem Gemeinderat das Ergebnis vor.

Bei der Untersuchung des Gebäudenutzungsprofils wurde deutlich, dass der Eigenstrombedarf der Feuerwehr nicht zu einer Wirtschaftlichkeit der Maßnahme führt. Es wurde daher untersucht, ob es sinnvoll ist, das Rathaus zur Eigenstromnutzung mit in die Anlage einzubeziehen. Aus den ermittelten Nutzungsdaten des Rathauses ergibt sich ein jährlicher Energiebedarf von rund 24 000 kWh. Diese Energie wird hauptsächlich dann benötigt, wenn die PV-Anlage auch Energie produziert. Die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage ergibt sich aus der jetzigen Betrachtung nach etwa acht Jahren.

Leerrohre führen zum Rathaus

Mittlerweile sind im Zuge der Erschließungsarbeiten am Feuerwehrgerätehaus auch entsprechende Leerrohre zum Rathausgrundstück verlegt worden. Der Gemeinderat beschloss die Anschaffung einer Photovoltaikanlage von zehn kWp für das Feuerwehrgerätehaus und beauftragte den Bürgermeister, die entsprechenden Planungsschritte zu veranlassen. sae