Zur Feier des Mauerfalls vor 30 Jahren findet am Sonntag, 13. Oktober, um 9.30 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche in Eisfeld ein Festgottesdienst mit dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, statt. Danach rufen gemeinsam die Glocken von Eisfeld und eine der Glocken der Billmuthauser Kirche zum Innehalten und Gedenken auf. An das Schicksal des 1978 geschleiften Dorfes nahe Bad Colberg erinnert heute eine Gedenkstätte.

Nach einem Empfang nach dem Gottesdienst finden ab 11 Uhr in der Lobensteinhalle Gesprächsrunden mit Zeitzeugen aus Politik und Gesellschaft statt, die unter verschiedenen Blickwinkeln die Grenzöffnung sowie die vergangenen 30 Jahre beleuchten und diskutieren. Auch die Besucher sind von den Veranstaltern dazu aufgerufen, ihre Erinnerungsstücke und Fotos von damals mitzubringen und die damit verbundenen Erinnerungen mit Menschen vor Ort zu teilen. Die Gäste erwartet laut Pressemitteilung ein abwechslungsreiches Programm mit Ausstellungen, Livemusik und vielen interessanten Aktionen rund um das Thema Grenzöffnung sowie Mittagessen und Kirchenkaffee mit Kuchen.

Zu dieser und weiteren folgenden Veranstaltungen laden die Initiative Rodachtal, die Stadt Eisfeld, der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Hildburghausen-Eisfeld und das Evangelisch-Lutherische Dekanat Coburg ein. Unter dem Motto "grenzenlos" finden im Rodachtal bis Anfang nächsten Jahres noch viele Feste, Wanderungen, Konzerte, Filmvorführungen und vieles mehr statt. red