Der Kreisklassist SV Steinwiesen hat am Dienstagabend dem Bezirksligisten FC Mitwitz lange Paroli geboten, musste sich aber letztendlich mit 0:1 geschlagen geben. Spielertrainer Johannes Müller erzielte das goldene Tor. Die Mitwitzer sind damit nach dem TSV Mönchröden, dem TSVfB Krecktal und dem TSV Marktzeuln das vierte Team, das sich für das Pokalhalbfinale qualifiziert hat.

SV Steinwiesen -
FC Mitwitz 0:1 (0:0)

Aufgrund der vielen Langzeitverletzen und urlaubsbedingten Ausfällen mussten die Steinwiesener mit einer Reihe von Akteuren aus der zweiten Mannschaft antreten. Diese machten ihre Sache gegen die hochfavorisierten Gäste sehr gut. Wie zu erwarten, übernahmen die Mitwitzer die Spielkontrolle, hatten aber Probleme, sich gute Tormöglichkeiten herauszuspielen. Bis auf zwei gute Abschlüsse überquerten die Steinwiesener in der ersten Hälfte quasi nie die Mittellinie.
Die Gastgeber kämpften mit Mann und Maus und hatten mit Florian Gremer einen starken Rückhalt im Tor. Einen Elfmeter des Mitwitzers Lukas Riedel parierte er glänzend. Da dem FCM auch in der zweiten Hälfte nicht wirklich viel einfiel, wechselte sich Spielertrainer Johannes Müller selbst ein und sorgte in der 73. Minute für verdienten den 1:0-Siegtreffer.


FC Coburg unterliegt Bayreuth

Im Fußball-Verbandspokal ist indes der FC Coburg nach einer 0:2-Niederlage gegen den Regionalligisten SpVgg Bayreuth ausgeschieden. Vor 350 Zuschauern im Coburger Dr.-Stocke-Stadion erzielte Anton Makarenko (15., 64.) beide Treffer. Beide Tore entsprangen aus Standardsituationen. Über weite Strecken war kein Klassenunterschied zu erkennen.
"Zweimal in Folge haben wir einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Heute überzeugten wir nicht nur kämpferisch und läuferisch sondern auch fußballerisch. Diese Entwicklung müssen wir am Sonntag im wichtigen Auswärtsspiel beim TSV Buch weiter fortsetzen, um auch in der Punkterunde in die Gänge zu kommen", meinte Coburgs Coach Lars Scheler. red