Die SPD im Kreis Lichtenfels hat im "Angerstübla" einen neuen Vorstand gewählt. Vorsitzender bleibt Sebastian Müller. Er schwor die 50 Genossen auf die Bürgermeister-, Gemeinde- und Stadtratswahlen im kommenden März ein.

"Wir haben eine Menge Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, die sich in ihrer Heimat, in ihren Städten und Dörfern einbringen; die den Menschen zuhören und mit ihnen gemeinsam die Gesellschaft weiterentwickeln", sagte Müller. Er nannte die erfolgreiche Arbeit vom Lichtenfelser Bürgermeister Andreas Hügerich und vielen anderen Stadt- und Gemeinderäten im gesamten Landkreis als Beispiele, wie eine Politik vor Ort für die Menschen gemacht werden könne.

"Unsere Grundwerte tragen uns als Sozialdemokraten. Wir sind offen, wir gehen respektvoll miteinander um und uns ist die Gemeinschaft wichtig", so fasste Hügerich das Fundament zusammen. "Bei der Kreisversammlung wurde deutlich, dass wir hart miteinander diskutieren und dabei immer menschlich im Umgang miteinander bleiben. Egal, wie Landes- oder Bundestrends aussehen, bei der Kommunalwahl können wir zeigen, warum wir gerne hier leben und wie wir unseren Landkreis gestalten wollen."

Für den Kreisvorsitzenden Sebastian Müller stehen drei Dinge dabei im Mittelpunkt: Er möchte, dass der Landkreis Lichtenfels noch familienfreundlicher wird. "Dazu gehört für mich vor allem eine gute und ausreichende Kinderbetreuung. Gleichzeitig brauchen wir auch spezifische Angebote für ältere Menschen."

Weiterhin möchte Müller den Wirtschaftsstandort Landkreis Lichtenfels weiter entwickeln: "Wir brauchen die Rahmenbedingungen für genügend und vor allem auch für qualifizierte Arbeitsplätze bei uns in der Region." Damit verbunden ist sein drittes Herzensanliegen: "Wir brauchen für unsere Familien im Landkreis auch den passenden Wohn- und Lebensraum. Da kann unser Landkreis noch besser werden."

Die Genossen der SPD bestätigten bei der Wahl des Vorstands Sebastian Müller als Vorsitzenden. Außerdem wählten sie die Vertreter für ihre Arbeitsgemeinschaften: Jonas Püls für die Jusos, Kurt Hammer für die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen, Monika Faber für die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen und Georg Müller für die Arbeitsgemeinschaft 60 plus.

"Ich nehme wahr, dass die Ortsvereine füreinander einstehen, sich gegenseitig unterstützen und dabei sind, egal wo im Landkreis die SPD aktiv ist", beobachtet Hügerich eine starke Gemeinschaft mit positiver Grundstimmung.

Diese möchte Sebastian Müller nutzen: "Wir haben ein großartiges Team über den ganzen Landkreis verteilt. Ich möchte, dass wir bei der Kommunalwahl im März kommenden Jahres das auch zeigen und künftig mit mehr Bürgermeistern, Stadt-, Gemeinde- und Kreisräten unsere Politik für den Landkreis und für die Gemeinschaft machen können."

Der neue Kreisvorstand der SPD: Vorsitzender Sebastian Müller. Stellvertreter: Andreas Hügerich, Jonas Püls, Arnt-Uwe Schille, Jürgen Spitzenberger und Eveline Zeis. Kassier Josef Stark, Schriftführer Kurt Hammer. red