Sie ist eine aufgeschlossene, freundliche Frau, bleibt keine Antwort schuldig: Die gebürtige Schlesierin Elisabeth Zanner, die jetzt zufrieden und gesund ihren 85. Geburtstag feierte. Sie freut sich ihres Lebens: "Mir geht es gut", sagt sie und lacht. Weil sie von ihren Kindern versorgt werde, betont die dreifache Mutter, der auch drei Enkel und eine Urenkelin gratulierten.


Vertreibung aus Schlesien

Arbeit bedeutete einen großen Teil ihres Lebens, "ich habe schon als Kind und später in der Landwirtschaft mitgeholfen". Nach der beschwerlichen Vertreibung aus Schlesien Anfang 1945 wurden Eichberg und danach Rohr ihre neue Heimat. Geprägt hätten sie die drei Jahrzehnte als Bedienung im Tanzpalast Schwingen: "Mit jungen Leuten zusammen zu sein, das hat mir Spaß gemacht", erzählt die Jubilarin und ihre Augen leuchten ein bisschen in der Erinnerung. "Alle nannten mich nur die Liesl."


"Für keine Arbeit zu schade"

Geputzt habe sie in der Schule Neudrossenfeld. "Ich war mir für keine Tätigkeit zu schade", betont die 85-Jährige
Was sie sich noch wünscht? "Dass alles so bleibt, wie es ist", antwortet sie kurz und bündig, sie wolle weiterhin die Landschaft und den Blick in die Au genießen. Die Glückwünsche der Gemeinde überbrachte Bürgermeister Harald Hübner.