Die Polizei Unterfranken warnt vor einer neuen Betrugsmasche. Die Betrüger geben vor, Polizeibeamte zu sein, wegen Einbruchsdelikten zu ermitteln und fragen mit dieser Begründung die Angerufenen über ihre Vermögenswerte aus. Allein am Montag gingen bei der Polizeieinsatzzentrale Unterfranken, insbesondere aus dem Raum Würzburg, rund 20 Mitteilungen von Opfern ein.

Die Täter unterdrücken die Rufnummer oder nutzen ein sogenanntes Spoofing-Programm, das die Ortsvorwahl in Kombination mit der 110 auf dem Telefondisplay des Angerufenen anzeigen lässt. Sogar die Nummer der Bundespolizeiinspektion Würzburg (0931/322 590) war bei manchen Opfern angezeigt worden.

Wer einen solchen Anruf erhält, dem rät die Polizei, selbst die Notrufnummer 110 zu wählen und bei der Polizei nach einem entsprechenden Einsatz zu fragen. Außerdem sollte man mit Freunden, Nachbarn und Verwandten über einen solchen Anruf sprechen.

Jeder sollte wissen, dass die Polizei niemals jemanden anweist, Geld oder Schmuck zur Abholung bereit zu legen. Auch hole die Polizei niemals Wertsachen an der Haustüre ab, um sie zu verwahren. Deshalb soll man keine Geldbeträge an Fremde geben. pol