Die Würdigung langjähriger Treue stand im Mittelpunkt der jüngsten Mitgliederversammlung des Sozialverbandes Lautertal (vormals Reichsbund). Insgesamt 45 Mitglieder standen auf der Ehrungsliste der Vorsitzenden Barbara Hölzel. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Bernhard Förtsch, Waltraud Matusch, Hans-Joachim Haagen, Erich Sorns, Elisabeth Herbst und Matthias Reinhardt, für 30 Jahre Marianne Halfter, Jutta Ihling, Helga Kraußlach, Bernd Flurschütz, Harald Fischer, Christa Fischer, Georg Fischer, Ruth Grosch und Erich Kraus und für 35 Jahre Hilde Walter geehrt.
Die Sprechstunden würden weiterhin sehr gut angenommen, berichtete Hölzel. Die Rentenerhöhung zum 1. Juli um 2,3 Prozent sei zwar erfreulich, diese deutliche Steigerung könne aber einen Pferdefuß in Form von Steuern haben, wenn der jeweilige Freibetrag überschritten werde. "Pauschale Aussagen, welche Renten besteuert werden, lassen sich nicht treffen", betonte Barbara Hölzel und riet dringend, sich hier den Rat eines Steuerberaters zu holen. Denn das Finanzamt könne bis zu zehn Jahre zurück Steuern nachfordern. "Auch Kinder und Enkel können zur Nachzahlung herangezogen werden", führte Barbara Hölzel vor Augen. Außerdem informierte sie darüber, dass seit
Mai 2018 ein Landespflegegeld in Höhe von jährlich 1000 Euro beantragt werden kann. "Voraussetzung hierfür ist, dass der Antragssteller in den Pflegegrad zwei eingestuft ist", so Hölzel.
Die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Lautertal, Gemeinderätin Renate Kotschenreuther, sagte, sie könne als Wohnraumberaterin angefordert werden. Hinter diesem Projekt stehe das Ziel, das Wohnen zu Hause so lange wie möglich zu ermöglichen. Die Beratung sei unverbindlich und kostenlos. Die Kreisvorsitzende des VdK, MdL Susann Biedefeld, sprach sich dafür aus, dass die beiden Sozialverbände enger zusammenarbeiten. "Wir sind keine Konkurrenten", betonte Biedefeld. Dem Vorstand sprach sie ihren Respekt aus, angesichts dessen, was in Lautertal geleistet werde. mr