Unter dem Motto "Gemeinsam für ein gutes Klima" machen Weltläden, Schulen, kirchliche Initiativen, Supermärkte, Gastronomiebetriebe und viele weitere Akteure in den kommenden Tagen auf den Fairen Handel aufmerksam. In diesem Jahr stehen die Herausforderungen, die der Klimawandel unter anderem für die Kaffee- und Bananenproduzenten mit sich bringt, im Fokus der Veranstaltungen. Auch in der Fairtrade-Stadt Bamberg finden wieder verschiedene Aktionen im Rahmen der Fairen Woche statt, teilt die Pressestelle aus dem Rathaus mit.

Bundesweit erwarten die Organisatoren der Fairen Woche vom 14. bis 28. September mehr als 2000 Aktionen. Der Faire Handel unterstützt Produzentengruppen bei der Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels und bei der Umstellung auf klimaschonende Wirtschaftsweisen. Dazu gehört zum Beispiel der ökologische Landbau, der nachweislich weniger klimaschädlich ist als die konventionelle Landwirtschaft. Rund 80 Prozent der fair gehandelten Lebensmittel in Deutschland wie Kaffee, Tee und Bananen stammen bereits aus ökologischem Anbau.

In der Fairtrade-Stadt Bamberg finden im Rahmen der Fairen Woche folgende Aktionen statt: ? Die Agenda 21-Kino-Gruppe von Transition-Bamberg in Kooperation mit dem städtischen Umweltamt laden am Mittwoch, 19. September, um 18.45 Uhr zum Kinoabend im Lichtspiel und anschließender Diskussion bei veganen und vegetarischen Häppchen ein. Präsentiert wird der Film "Zeit für Utopien", der anhand hoffnungsvoller Beispiele die vielversprechenden Möglichkeiten von Solidarität und Kooperation aufzeigt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. ? Im Weltladen Bamberg in der Kapuzinerstraße 10 verköstigt der Verein Solidarität in der Einen Welt e.V. Kunden im Aktionszeitraum mit einem täglichen Angebot von verschiedenen Snacks und Ausschank von Orangensaft. ? Der Greiff Factory Store in der Memmelsdorfer Straße 250 möchte seine Kunden unter anderem mit Fairtrade-Bananen, Rezeptheften und einer Rabattaktion auf den Fairen Handel aufmerksam machen.

Weitere Infos zu den Aktionen unter www.fairewoche.de. red