Am Samstag, 17. März, lädt die Staatsbibliothek Bamberg Ratsuchende von 13 bis 16 Uhr zur Frühjahrs-Büchersprechstunde ein. Mit dabei sind Bibliotheksdirektorin Bettina Wagner, ihr Stellvertreter Stefan Knoch, Buchrestauratorin Regine Ullein sowie die Bamberger Antiquare Robert Lorang und Dieter Zipprich. Anmeldungen zur Büchersprechstunde werden ab sofort ausschließlich telefonisch unter Telefon 0951/95503-102 entgegengenommen. Hier erhalten Interessierte auch weitere Informationen, wie die Staatsbibliothek mitteilt.
Wie steht es um das vom Großvater geerbte alte Buch oder um die Goetheausgabe in schönen Ledereinbänden aus den 20er Jahren? Ob sich die kostspielige Restaurierung des schadhaften Buches lohnt? Was steckt wohl hinter den unleserlichen Einträgen in Großmutters Tagebuch oder auf den Rückseiten der alten Schwarz-Weiß-Fotos? Sind die oft über Generationen gehüteten Familienschätze zu teuren, gesuchten Sammlerstücken geworden oder ökonomisch gesehen eher unbedeutend? Um auf solche und ähnliche Fragen Antworten zu erhalten, besteht am 17. März die Möglichkeit, derartige Familienerbstücke Experten vorzulegen.
Die Staatsbibliothek Bamberg bietet ihre Büchersprechstunden zweimal im Jahr an. Bibliothekare helfen hier zusammen mit Restauratoren und Antiquaren bei der näheren Bestimmung von Handschriften und Büchern und beraten zu Fragen des Erhaltungszustandes und der Aufbewahrung. Die Büchersprechstunde ist kostenlos und richtet sich ausschließlich an Privatpersonen. Aus rechtlichen Gründen können grundsätzlich nur unverbindliche Angaben zum Wert von Büchern gemacht werden, schriftliche Gutachten sind nicht möglich. Die Herbst-Büchersprechstunde ist für den 17. November geplant. red