Die Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) mit Sitz in Nürnberg, die maßgeblich die Europatage in Neudrossenfeld seit dem Beginn im Jahre 2003 begleitete und ihr den Stempel aufdrückte, hat die personellen Weichen für die Zukunft gestellt. Bei der Jahresversammlung im Reiterhof wurden wichtige Ämter neu besetzt und ein Generationswechsel in die Wege geleitet.
So steht jetzt ein neuer Präsident an der Spitze, der dem seit 2014 amtierenden Prinz von und zu Liechtenstein folgt: Er heißt Gerhard Krüger, wohnt in Nürnberg und ist Honorarkonasul von Makedonien.
Auch im Vorstand selbst trat ein Wechsel ein. Als geschäftsführender Vorsitzender nimmt Wolfgang Otto das Zepter in die Hand, ihm zur Seite stehen Peter Verbata und der Neudrossenfelder Bürgermeister Harald Hübner. Bewährte Schatzmeisterin bleibt Jeanette Steinbach, Magister Karel Boruvka leitet nun als Vorsitzender das Kuratorium.
Senator Peter Verbata gründete diese Vereinigung, die sich die europäische Idee auf die Fahnen geschrieben hat, gab als langjähriger Vorstandsvorsitzender und früherer Diplomat die Richtung vor, schuf die nötigen Verbindungen, um glanzvolle Politikernamen ins Rotmaintal zu bringen. Er setzte sich auch als langjähriger Chefredakteur der Publikation "EUROjournal pro Management" ein Denkmal. Logische Konsequenz: Man ernannte ihn in der Jahresversammlung zum Ehrenvorsitzenden. Seine Frau Roswitha, ihm stets zur Seite stehend mit administrativen Aufgaben, wurde FEK-Ehrenmitglied.
Verbatas Fazit über die abgelaufene Zeit fiel positiv aus: "Wir haben viel erreicht, sind stolz auf die Europatage, die es auch 2019 wieder geben wird."
Wer nächstes Jahr in Neudrossenfeld bei den Europatagen im Fokus stehen wird, sei noch offen, sagte er. So viel könne er aber schon verraten: die italienische Region Friaul und der Nachbar Tschechien stehen in der engeren Wahl. Horst Wunner