In der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderats Pretzfeld informierte Andreas Pfister das Gremium über die Ergebnisse der Jahresrechnungen für die Haushaltsjahre 2015 und 2016 und über den Stand der Einnahmen und Ausgaben für 2017 zum Stand 30. August. Das Haushaltsjahr 2015 ist wohl abgeschlossen, es fehlt Pfister zufolge aber noch der Abschluss der örtlichen Rechnungsprüfung, so dass auch kein Beschluss gefasst werden musste.


Besser als erwartet

Das Ergebnis von etwa 1,8 Millionen Euro bezeichnete Pfister als sehr positiv. Das Jahr 2016 könne mit voraussichtlich etwa 1,5 Millionen Euro deutlich besser abgeschlossen werden als geplant. Und aktuell liege für das Jahr 2017 ebenfalls ein positives Ergebnis in Höhe von etwa 1,6 Millionen Euro vor. Der Kassenbestand zum 29. August betrug etwa 1,5 Millionen Euro.
Eingangs hatte das Gremium beschlossen, dass Monika Bartilla zur Informationssicherheitsbeauftragten und Petra Zeißler zur Datenschutzbeauftragten bestellt werden. Erste Bürgermeisterin Rose Stark (SPD/Ökol.) hatte die Räte informiert, dass im Rahmen des Informationssicherheits-Managements (ISMS) diese Positionen zu besetzen sind.


Ja zu Baumbestattungen

Dem Vorschlag, dass im Friedhof im Bereich links vom Hauptweg vor den ersten Gräbern Baumbestattungen möglich sein sollen, stimmte das Pretzfelder Gremium zu. "Dieser Wunsch ist ja aus dem Gremium gekommen", meinte Stark und fügte hinzu, dass sie diesen für gut befinde, da Waldfriedhöfe und Baumbestattungen derzeit gut angenommen würden.
Zu klären ist der Bürgermeisterin zufolge noch, ob es eine Stehle mit den Namen der Verstorbenen geben soll oder kleine Platten.
Karl-Ludwig Grodd (WPA) fragte nach, ob es diese Möglichkeit der Beerdigung zusätzlich zu den Urnengräbern geben soll. "Ja, wir sollten das jetzt planerisch vorsehen und später entscheiden, ob wir das umsetzen", antwortete die Bürgermeisterin. Mathias Reznik (CSU/BB) ließ sich erklären, dass es sich bei Baumbestattungen um vergängliche Urnen handelt, und dass damit Patz für viele ist. "Und da kommt dann Rasen drauf?", fragte Grodd nach. Das bestätigte Stark und meinte abschließend, dass damit alle Bedürfnisse befriedigt würden.
Außerdem beschlossen die Marktgemeinderäte, den Vollzug ihres Beschlusses zur Bedarfsermittlung von Krippenplätzen zurückzustellen. In einem Gespräch mit dem Jugendhilfeplaner des Landratsamts Forchheim im Juli dieses Jahres hatte dieser die Verwaltung informiert, dass die Marktgemeinde an der Bedarfsabfrage des Landratsamtes teilnehmen könne.