"Es könnte auch schlechter sein und schneien", so nahm Nelly Döppmann das neblige und nasskalte Wetter zur Eröffnung des Kürbisfests am Donnerstag mit Humor. Abermals musste der Pressecker Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein für seine Veranstaltung "Kürbis im Park" ins Paul-Gerhard-Heim ausweichen, das Pfarrer Siegfried Welsch zur Verfügung gestellt hatte.

Die ursprüngliche Idee ist, einmal im Jahr ein Fest im Park hinter dem Rathaus zu feiern, sofern die Wiese nicht, wie in diesem Jahr, nach zwei Tagen Regen klitschnass ist. Mittlerweile hat es sich bewährt, den Fieranten die Industriestraße zwischen Marktplatz und Pfarrhaus zur Verfügung zu stellen und sich nach dem Marktbesuch im Gemeindehaus zu treffen.

Dort hatten die Mitglieder des Gartenbauvereins Kürbissuppe gekocht und eine Menge Kuchen und Torten von zu Hause mitgebracht. Gekommen war auch Kreisfachberater Friedhelm Haun , der sich freute, dass der kleine Pressecker Verein bereits im elften Jahr quasi als Abschluss des Gartenjahrs mit der Bevölkerung feiert.

Sechs kleine Kürbiswichtel verteilten wieder Äpfel an die Besucher. Der Posaunenchor und Ralf Marlok mit seinem Akkordeon sorgten für die musikalische Unterhaltung. klk