Mit 115 Teilnehmern aus dem gesamten süddeutschen Raum veranstalteten die Bogenschützen Hubertus Oberlangenstadt ihr erstes 3-D-Turnier. Zum Teil reisten die Teilnehmer mehrere Hundert Kilometer weit an, manch einer war zu Fuß erschienen.

Mit Pfeil und Bogen in unterschiedlichen Bogen- und Altersklassen wurden an 28 Stationen jagdliche Situationen nachgestellt. Geschossen wurde natürlich nicht auf echte Tiere, sondern auf lebensechte Nachbildungen aus PU-Schaum. Austragungsort waren die Gelände der Familie Callens um die Ebnether Keller.

Die Bogenschützen im Alter von sieben bis 74 Jahren begaben sich in Gruppen auf die Jagd nach Bären, Puma, Bison und zahlreichem weiteren Getier. Geschossen werden musste teilweise steil bergauf oder bergab. Manchmal war das Schussfeld durch Bäume, Sträucher oder Felsen eingeschränkt. Gewertet wurde die Anzahl der Treffer, die mit maximal drei Pfeilen pro Station erzielt wurden.

Obwohl das Wetter nur bedingt mitspielte, zeigten sich nahezu alle Teilnehmer begeistert von der Veranstaltung. Für die Organisation und Durchführung sorgte der Verein mit seinen engagierten Mitgliedern. ig