Die Laufsaison 2016 hat noch gar nicht richtig begonnen, da steht bereits der erste Marathonlauf im Coburger Raum an. Der TV Lützelbuch und Abteilungsleiter Jürgen Lesch sind beim inzwischen traditionellen Wintermarathon mit 180 Anmeldungen voll und zufrieden.
Das Interesse für diesen Lauf ist ungebrochen groß, vielleicht auch deshalb, weil es eine Veranstaltung ohne Zeitnahme ist. Der Lauf wird am Ende keinen zeitschnellsten Sieger haben. Sinn und Zweck ist es, sich in einem Trainings- und Gruppenlauf mit gleichstarken Partnern für 2016 auf die 42 Kilometer oder anderen Ultraläufen einzustellen. Alle, die das Ziel erreichen werden, sind bei diesem Tag Gewinner.
Die Läufer kommen nicht nur aus dem Coburger Raum. Das Teilnehmerfeld setzt sich aus ganz Bayern und Thüringen zusammen, einzelne Meldungen liegen in diesem Jahr auch aus Hilden, Oldesloe, Berlin, Dresden und dem Erzgebirge vor.
Wenn am Sonntag 180 Läufer ohne Startnummer und etwas dicker angezogen als im Sommer durch die Coburger Flur huschen, dann sind das allesamt Langstreckenläufer, die sich auf große Wettkämpfe vorbereiten.
Start und Ziel ist an der Rolf-Forkel-Halle in Lützelbuch ab 10 Uhr. Die Laufstrecke ist die "ständige Coburger Marathonstrecke", auf der im Sommer auch der Run- & Bike-Marathon stattfinden wird.
Nach dem Start geht es von Lützelbuch aus hinauf zum Ketschendorfer Sportplatz und weiter zum Flugplatz Steinrücken. Von dort geht es bergab nach Creidlitz. Ab Weichengereuth zum Wolfgangsee und hinauf nach Wüstenahorn, Scheuerfeld und zur Ernstfarm wechseln sich Anstiege und flache Passagen ab. Dann geht es am Schloss Callenberg vorbei hinunter nach Beiersdorf, dem Goldbergsee entlang, durch Neuses und wieder bergauf zur HUK. Es folgt eine lange Gefällestrecke zum Coburger Bad und Kletterzentrum. Danach folgen Rittersteich und Schlossplatz, bevor es hinauf zur Veste und zur Brandensteinsebene geht. Von dort geht es zurück und hinunter nach Lützelbuch, danach über die Autobahn in den Coburger Forst Südost Richtung Oberfüllbach und Neu-/Neershof. Vom See in Neu-/Neershof folgt die letzte Steigung hinauf zur Autobahn und der Schlussabschnitt zur Rolf-Forkel-Halle in Lützelbuch, wo die Läufer zwischen 14 und 16 Uhr erwartet werden.
Auf der 42 Kilometer langen Strecke sind "satte" 685 Höhenmeter zu überwinden. Die beiden heftigsten Anstiege sind am Wolfgangsee hinauf nach Wüstenahorn und der Vestungsberg.
Für die Läufer, die nicht die komplette Marathonstrecke absolvieren möchten, werden Ausstiegsmöglichkeiten mit Rücktransport an den Verpflegungsstellen angeboten (Goldbergsee, Kletterzentrum Coburg und Lützelbuch. Nach dem Lauf ist die traditionelle Einkehr in der Rolf-Forkel-Halle angesagt. fu