Ab sofort können auch in Weisendorf Elektroautos geladen werden: Die drei Bürgermeister Heinrich Süß (UWG), Karl-Heinz Hertlein und Angelika Tritthart (beide CSU) nahmen in Weisendorf die erste Ladesäule in Betrieb. Am Mühlberg gegenüber den beiden Discountern können jetzt zwei Elektroautos gleichzeitig mit Ökostrom geladen werden. Die drei Bürgermeister nahmen symbolisch zusammen mit Doreen Ibrahimovic, Ansprechpartnerin für Elektromobilität bei der N-ERGIE Aktiengesellschaft, die Ladesäule symbolisch in Betrieb.

Typ-2-Steckdosen

Wie Doreen Ibrahimovic erläuterte, verfügt die Ladesäule über zwei Typ-2-Steckdosen mit einer Leistung von je 22 Kilowatt (kW). In den nächsten Wochen werden noch ein offizielles Parkschild montiert sowie die Parkplatzmarkierungen durchgeführt, so Süß.

"In Zeiten, in der Elektromobilität als umweltfreundliche Form der Fortbewegung immer mehr an Bedeutung gewinnt, haben wir uns entschieden, in unserer Marktgemeinde dieses Thema anzupacken und sowohl für unsere Bürgerinnen und Bürger als auch für unsere Besucher ein attraktives Angebot zu machen. Umso mehr freue ich mich, dass unsere Ladesäule endlich da ist und wir sie nun offiziell in Betrieb nehmen können", sagte er.

"Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur möchten wir als regionaler Energieversorger die umweltfreundliche Elektromobilität in der Region vorantreiben", sagte Doreen Ibrahimovic. "Das funktioniert am besten in Kooperation und in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen. Deshalb unterstützen wir die Marktgemeinde Weisendorf beim Engagement für Elektromobilität und damit für den Klimaschutz."

Die Säule ist im Ladeverbund+ integriert, eine Kooperation von derzeit über 50 Stadt- und Gemeindewerken in Nordbayern. Alle Ladesäulen im Ladeverbund+ sind mit einem einheitlichen Zugangssystem ausgestattet. Der Zugang erfolgt unter anderem über das Mobiltelefon. Eine Übersicht über alle Mitglieder, Ladesäulen und weitere Informationen zum Zugangssystem sind unter www.ladeverbundplus.de zu finden.

"Energiewende heißt auch Mobilitätswende", heißt es bei N-ERGIE. So trage Elektromobilität zum Erreichen der Klimaschutzziele bei und stärkt aufgrund ihrer Speicher- und Ladestruktur gleichzeitig eine dezentral ausgerichtete Energiewende. Deshalb ist die Förderung der Elektromobilität auch fest in der Konzernstrategie verankert.

Wie Doreen Ibrahimovic sichtlich stolz erläuterte, stellt N-ERGIE ihren eigenen Fuhrpark sukzessive auf Elektrofahrzeuge um und setzt bereits über 100 Elektroautos für Dienstfahrten ein.

Damit verfügt sie über eine der größten elektrisch betriebenen Flotten im Großraum Nürnberg.