In den letzten Tagen häufen sich die Anzeigen in Westmittelfranken bezüglich erpresserischer E-Mails, teilt das Polizeipräsidium Mittelfranken mit. Unbekannte Täter fordern in diesen E-Mails unter Drohung einer Videoveröffentlichung die Überweisung von Geld in einer Kryptowährung.

In der letzten Wochen erstatteten über 20 Personen Anzeige bei der Ansbacher Kriminalpolizei wegen erpresserischer E- Mails. In allen Fällen werden die Geschädigten aufgefordert, mehrere Hundert Euro in Bitcoins an die unbekannten Täter zu überweisen.

Sollte der Geldtransfer nicht erfolgen, drohen die Unbekannten mit Veröffentlichung von angeblich vorhandenen Videodateien, die die Geschädigten angeblich bei der Vornahme sexueller Handlungen zeigen sollen. Glücklicherweise kam keiner der Anzeigeerstatter der Geldforderung nach, so dass es bislang zu keinem Vermögensschaden kam.

Die Ansbacher Kriminalpolizei warnt dringend davor, diesen Geldforderungen nachzukommen. Es handelt sich bei den E-Mails um Massen-Spam-Mails, die seit dem Frühjahr 2018 bundesweit im Umlauf sind.

Sollten Sie eine ähnliche E- Mail erhalten, bittet die Polizei darum, die E-Mail aufzuheben und bei der örtlichen Dienststelle Anzeige zu erstatten. pol