"So sehr sich die Welt auch in vielerlei Hinsicht verändert, so gibt es doch nach wie vor zu viele Menschen, die materielle Not leiden müssen. Diese, wenn eingetreten, zu lindern, oder im Vorfeld zu verhindern, das ist die Aufgabe der Arbeiterwohlfahrt (Awo)", macht der stellvertretende Awo-Kreisvorsitzende, Harald Dütsch, in einer Pressemitteilung des Awo-Kreisverbandes Coburg deutlich. Das Motto der diesjährigen Frühjahrssammlung, die von Montag, 8., bis Sonntag, 14. April, stattfindet, lautet "100 Jahre Hilfe, die ankommt".

Seit ihrer Gründung vor einem Jahrhundert durch Marie Juchacz gestaltet die Awo Angebote und bietet Dienste an, mit denen Menschen in schwierigen Lebenslagen unterstützt werden. Zu diesen Personengruppen gehören Kinder und ihre Familien. Mehr als 250 000 Kinder und Jugendliche in Bayern sind von Armut bedroht.

"Auch der Awo-Kreisverband Coburg steht Bedürftigen zur Seite", hebt Geschäftsführer Carsten Höllein hervor. Anlaufstellen wie das Awo-Mehrgenerationenhaus Bad Rodach mit seinem Familienstützpunkt, die Awo-Treffs in Ebersdorf und Rödental, das Awo-Kinderhaus "Abenteuerland" in Coburg oder die Awo-Mittagsbetreuung an der Jean-Paul-Schule Coburg leisteten einen Beitrag dazu, Benachteiligungen aufgrund von Armut zu verhindern und die Bildung zu verbessern.

Ehrenamtliche Sammler

Für diese Aufgaben bittet der Awo-Kreisverband Coburg die Bürger in Stadt und Landkreis Coburg um Spenden bei der Awo-Frühjahrssammlung. Ehrenamtliche Sammler sind während dieser Zeit unterwegs. cahö