Große Freude herrschte bei Schwester Pernela und bei Schwester Iris, als sie von den Sander Senioren im Montanahaus in Bamberg Besuch bekamen. Es gab viele Umarmungen und Begrüßungen.
Schwester Pernela erinnerte an die Zeit in dem Ort am Main: "Schwester Iris und ich waren 17 Jahre in Sand tätig und haben uns wohlgefühlt und so ist Sand für uns eine Heimat geworden."
Nach einem Rundgang durch das renovierte Montanahaus erklärte Schwester Pernela anhand einer Power-Point-Präsentation den Dillinger Franziskanerorden von seiner Gründung im Jahre 1241 bis zur nunmehr weltweiten Verbreitung. Das Montanahaus in Bamberg wurde im Jahre 1980 erbaut und ist der Sitz der Bamberger Provinz. Zu der Ordensgemeinschaft gehören drei deutsche Provinzen sowie eine in Amerika, zwei in Brasilien und eine in Indien.
Im Montanahaus in Bamberg leben und wirken derzeit 17 Schwestern, darunter sind auch drei Novizinnen. Die Schwestern leben nach dem Segenswunsch des Heiligen Franziskus von Assisi: "Friede und Heil, Friede und alles Gute". Dieser Spruch ist auch auf der Eingangstür des Hauses zu finden.


Ort der Stille

Die Dillinger Franziskanerinnen bieten in Bamberg eine Oase der Stille, des Gebets und der Spiritualität. In der Atmosphäre kann man, wie die Sander Senioren erfuhren, Bildung und Anregung, Besinnung und Stärkung finden. Nach ihrem Vorbild pflegen sie einen einfachen und achtsamen Lebensstil.
Natürlich durfte ein Besuch in der Hauskapelle nicht fehlen. Hier holen sich die Schwestern täglich mehrmals ihre Kraft und suchen die Nähe Gottes. Mit dem Sonnengesang, den Franziskus kurz vor seinem Tod geschrieben hat, verließen die Senioren die Hauskapelle und gingen zu einer gemütlichen Kaffeerunde über. Dort tauschten die Besucher mit den Schwestern Erinnerungen aus und frischten Freundschaften auf.
Seniorenleiter Gerhard Zösch bedankte sich bei Schwester Pernela und Schwester Iris für den Empfang im Montanahaus. Er stellte fest, dass die Schwestern zu ihrer "Heimat Sand" nie den Kontakt verloren haben, denn die Schwestern werden bei Veranstaltungen der politischen Gemeinde Sand und der Kirchengemeinde stets eingeladen. red