Eine Delegation aus Weisendorf und Herzogenaurach wird demnächst aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Pfarrgemeinde St. Maria Goretti wieder ins Nagaland nach Sechü-Zubza reisen. Vor Ort laufen bereits die Vorbereitungen für das Fest und auch die fränkische Reisegruppe wird sich nach ihrer Ankunft daran beteiligen. Natürlich treffen die Franken auch mit Erzbischof James Thoppil zusammen, der im Mai den Seebachgrund besucht hatte.

Dabei wollen die Gäste ganz besondere Geschenke im Gepäck haben. Der Weisendorfer Josef Nimmerrichter ist derzeit in seiner Werkstatt aktiv und fertigt aus einheimischem Fichtenholz 250 Kreuze für die Familien der indischen Pfarrgemeinde. Zubza-Sprecher Ernst Klimek hatte vor wenigen Tagen in einem FT-Artikel berichtet, dass er noch auf der Suche nach einem Graveur sei, der das Gastgeschenk der Zubzas mit einem Lasergerät mit einem Symbol sowie einem christlichen Erkennungszeichen beschriftet.

Walter Drebinger hilft

Nun vermeldet Klimek einen Erfolg: Kurz nach Erscheinen des Artikels habe sich der Herzogenauracher Schmied Walter Drebinger von Drebinger Metallbau gemeldet und sich spontan bereiterklärt, die Gastgeschenke für die Familien in Sechü-Zubza zu gravieren.

Am gleichen Nachmittag habe Drebinger einen Brennstempel und Brandeisen angefertigt, berichtet Klimek. Bereits am Abend konnte das erste Holzkreuz mit dem christlichen Zeichen (Ichthys/Fisch) versehen werden. Die Initiatoren sind begeistert: "So schön haben wir uns das gar nicht vorgestellt." sae