Ehrungen für langjährige unentgeltliche Tätigkeit standen im Mittelpunkt des Kameradschaftsabends der Feuerwehr Schneckenlohe im Gasthof "Ponyhof".
"Wir können den Kameraden, die ehrenamtlich Dienst für den Nächsten leisten, nicht genug Wertschätzung entgegenbringen. Und hier darf ich heute vier Personen ehren, die zusammen auf 150 Jahre aktive Tätigkeit zurückblicken können. ", so Landrats-Stellvertreter Gerhard Wunder in seiner Laudatio.
Wenn die Feuerwehrleute gebraucht würden, seien sie zu jedem Zeitpunkt einsatzbereit, betonte Bürgermeister Knut Morgenroth. Die zu Ehrenden hätten weite Strecken ihrer Freizeit für ihre uneigennützige Arbeit geopfert.
"Die Bevölkerung von Schneckenlohe kann sich sicher fühlen. Wenn Hilfe benötigt wird, stehen die erfahrenen Kräfte stets bereit", ergänzte Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger. Es stehe eine vorzüglich ausgebildete Truppe zur Verfügung. Er appellierte aber, neue junge Kameradinnen und Kameraden für den Dienst zu gewinnen, um den Altersdurchschnitt bei den Aktiven zu senken.
Eine Urkunde für 30 Jahre Tätigkeit übergab Wunder an Norbert Schaller, der sich unermüdlich in den Feuerwehrdienst einbringe. Wenn es um die Gerätschaften und Ausrüstung gehe, sei er stets der richtige Ansprechpartner.
Weitere drei Kameraden zeichnete der Landrats-Stellvertreter für 40 Jahre aktiven Dienst mit dem Ehrenzeichen in Gold und Urkunde des Freistaats Bayern aus. Allen voran Herbert Morgenroth, der über Jahre die Wehr als Kommandant leitete und aktuell als stellvertretender Kommandant tätig ist. Die gleiche Ehrung wurde Andreas Kristek zuteil, der trotz seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Zweiter Bürgermeister und sals Führungskraft des BRK auf Landkreisebene noch Zeit zum Feuerwehrdienst finde. Weiterhin erhielt Willibald Geiger das Ehrenzeichen. Ein äußerst zuverlässiger Kamerad, der immer da sei, wenn man ihn brauche. Alle Geehrten erhielten auch das Gemeindeabzeichen mit Kranz. red