Karl-Heinz Hofmann Groß war die Zahl der Gratulanten, die Karl-Herbert Fick zum 80. Geburtstag gratulierten und ihm zugleich für sein ehrenamtliches Engagement dankten und sein großes Lebenswerk im Beruf, als selbstständiger Steuerberater, und in vielen Ehrenämtern, sei es in Kirche, Kommunalpolitik, Sozialem und Sport, würdigten.

Immer für andere da

"Karl-Herbert Fick lebt seine Werte und Überzeugungen", brachte es Ralf Völkl in seiner Laudatio auf den Punkt. Der Jubilar sei immer da gewesen, wenn er gebraucht wurde, im Sport, im sozialen Bereich und in der Gesellschaft. "Er brachte sich mit ganzer Kraft immer zuverlässig für andere ein", so Völkl weiter. Im Namen aller sprach er großen Dank aus.

Unter den Gratulanten waren auch Landratsstellvertreter Gerhard Wunder, SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag Richard Rauh, Stadtrat und SPD-Fraktionsvorsitzender sowie Stadtverbandsvorsitzender Ralf Völkl, Dekanin Dorothea Richter, Stadtrat Klaus Simon, BLSV-Kreisvorsitzender Mario Schmid, Georg Löffler, Vorstandsmitglied der Sparkasse Kulmbach-Kronach. Die Altlandräte Heinz Köhler und Oswald Marr und viele weitere Weggefährten. Geschäftspartner wie auch Vertreter von Vereinen und Verbänden gaben sich die Türklinke in die Hand.

Landratsstellvertreter Gerhard Wunder überbrachte auch die Glückwünsche von Landrat Klaus Löffler und sprach großen Dank im Namen des Landkreises für das jahrzehntelange Wirken als Kreisrat im Kreistag Kronach aus. Der Jubilar gehörte von 1972 bis 2014 dem Kreistag Kronach an und war von 1984 bis 2017 Stadtrat in der Lucas-Cranach-Stadt, wofür Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein (FW) am Ehrentag im Namen der Stadt Kronach dankte.

Große Verdienste

Mario Schmid wurde Nachfolger von Karl-Herbert Fick als Kreisvorsitzender des Sportkreises Kronach im Bayerischen Landessportverband. Schmid hob die außergewöhnlich großen Leistungen und Verdienste des Jubilars im Sportbereich hervor. Über 55 Jahre führt er Funktionärsämter im Sport aus. Er war zwölf Jahre stellvertretender Kreisvorsitzender und 26 Jahre BLSV-Kreisvorsitzender, führte aber auch Vereine wie den TV Schmölz (1962-1972) und die Turnerschaft Kronach (1978- 1986) und ist bis heute noch, seit 2004, Aufsichtsrat im BLSV (als Einziger aus dem Bezirk Oberfranken).

Dekanin Dorothea Richter sprach dem Jubilar ihre Wertschätzung für seine Ehrenämter im Diakonieverein (1996-2009 stellvertretender Vorsitzender) und als Aufsichtsrat des Diakonischen Werkes Kronach/Ludwigsstadt/Michelau aus, welches er seit 2008 bis heute noch innehat. Der Spielmannszug Schmölz entbot dem ehemaligen Vorsitzenden des TSV Schmölz musikalische Geburtstagsgrüße.

Geboren in Ludwigsstadt

Karl-Herbert Fick wurde am 26. Januar 1939 in Ludwigsstadt geboren. Er ist verwitwet. Zu seiner Familie zählen heute zwei Töchter und vier Enkelkinder.

Seine berufliche Ausbildung begann er am 1. September 1955 in der damaligen Kreissparkasse Ludwigsstadt und war später als Bankkaufmann in der Commerzbank Frankfurt/Main tätig.

Nach erfolgreichen Abschluss der Bankakademie mit Diplom im Jahr 1962 kehrte Fick wieder in den Landkreis Kronach zurück und war bis 1968 in einer Steuerberaterkanzlei in Kronach beschäftigt und erlangte die Qualifikation zum Steuerberater. Ab 1968 war er als selbstständiger Steuerberater tätig und erwarb darüber hinaus die Qualifikation als vereidigter Buchprüfer und Rechtsbeistand.

An seinem Ehrentag ergriff der Jubilar selbst das Wort, um allen Dank zu sagen. Dabei blickte er auf 63 Berufsjahre zurück, die ihre Spuren hinterlassen haben, wie er meinte. 1968 hat er seine eigene Kanzlei eröffnet und viele Unternehmen bei ihrem Wachstum begleitet.

Er ist dankbar und zufrieden, auch für seine Gesundheit. "Man muss in einer Demokratie bereit sein, sich zu engagieren!", sagte er und nannte vor allem sein jahrzehntelanges Engagement in der Kommunalpolitik.

Er habe sich immer dafür eingesetzt, die Zukunft mit zu gestalten, so im Kreistag bei der Gründung des Abfall-Zweckverbandes, der heute eine Selbstverständlichkeit ist, oder als Kreis- und Stadtrat für die Landesgartenschau, welche die Schrottbetriebe, die in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung in der Siedlung waren, ausgelagert und ein herrliches Erholungsgelände geschaffen hat.