Für 90 Schüler der Staatlichen Realschule begann ein neuer Lebensabschnitt. In der beschwingten Abschlussfeier schwangen auch Worte des Dankes an die Schulleitung, das Lehrerkollegium und den Elternbeirat mit.

Schulleiterin Monika Geiger verglich die Schulzeit mit einem Garten, wobei alle nach einer erfolgreichen Pflege eine reichte Ernte in Form des Abschlusszeugnisses erhielten. Nach einer gelungenen Einstimmung der Entlassfeier durch die RSB-Bigband begrüßte stellvertretender Schulleiter Harald Gerner die Schüler mit ihren Eltern, Angehörigen und alle Ehrengäste in der Obermainhalle. Zwar konnten alle als Höhepunkt ihrer Schulzeit, den Abschluss der Mittelstufe erreichen, doch werde es auch weiterhin für die Entlassschüler neue Herausforderungen geben. Gesundheit und Gottes Segen.

"Ist da jemand", mit diesem Beitrag rückten die musikalischen RSB-Talente in den Blickpunkt. Landrat Christian Meißnersprach von einer wichtigen Etappe, die alle Mädchen und Jugend bewältigen konnten. Und sie sollten sich mit ihren Eltern und Angehörigen einfach darüber freuen und immer gern auch an ihre Schulzeit zurückdenken.

Der Wunsch Meißners war, auch wenn viele vielleicht ihre "Flügel weit ausbreiten" - gemeint war die berufliche Ausbildung außerhalb-, dass sie nach einer gewissen Zeit wieder in den Landkreis Lichtenfels zurückkehren, denn hier gebe es interessante berufliche Perspektiven.

Streiter für die Demokratie

Zugleich appellierte Meißner an die jungen Menschen, sich auch für den demokratischen Staat einzusetzen, Verantwortung zu übernehmen und der Gesellschaft etwas von dem zurückzugeben, was ihnen in der Vergangenheit die Schule und der Freistaat vermittelten. Landrat Christian Meißner an dieser Stelle wörtlich: "Unser Land und die Demokratie brauche ganz einfach Mitstreiter."

Zweite Bürgermeisterin Ulrike Koch sprach vom Beginn einer neuen Zeit, denn die Mädchen und Jungen würden jetzt verstärkt selbst Verantwortung für das eigene Leben übernehmen müssen. Ihnen wünschte sie dafür insbesondere Ausdauer, Kraft und Energie. Alle sollten dabei stets ein Ziel vor Augen haben. Für den Elternbeirat richtete Holger Müller Dankesworte an alle, die die Schüler in den vergangen sechs Jahren auf ihrem Weg begleitet hatten.

In einem einfühlsamen Musikbeitrag erinnerten sich die Festgäste des kürzlich verstorbenen Realschullehrers Bertram Kopp.

Schneller als gedacht, so Schülersprecher Paul Göhl, sei der Tag der Schulentlassung gekommen und ihm war es deshalb ein besonderes Bedürfnis allen Lehrkräften und den Eltern für ihre Kraft, Ausdauer, Geduld, Energie, manchmal auch eine gewisse Hartnäckigkeit, sowie die vertrauensvolle und ermutigende Schulzeit zu danken.

"Wissen ist wie ein Garten, ohne ständige Pflege gibt es keine Ernte", dieses Sprichwort aus einem afrikanischen Land stellte Schulleiterin Monika Geigerüber ihre Ansprache und verglich die Schule mit einem Garten.

Bei der Überreichung der Zeugnisse an die vier Abschlussklassen wurden als Schulbeste Julian Thamm, Klasse 10 a (Notendurchschnitt 1,27), Leonie Tempel, Klasse 10 b (Notendurchschnitt 1,33), Anna-Lena Lohrer und Leonie Wittmann, beide Klasse 10 c (Notendurchschnitte 1,33) zusätzlich ausgezeichnet.

Die besten Französi schabsolventen Nicole Arnhold und Leonie Wittmann erhiielten vom Vorsitzenden der Deutsch-Französischen Gesellschaft am Obermain, Reinhard Huber, und Französisch-Lehrer Hubert Badura einen Gutschein für eine Frankreichaufenthalt. Ebenso fanden die erfolgreichsten Sportler des Jahres, die Tätigkeit aller Tutoren, Sportmentoren, Streitschlichter und Medienscouts Anerkennung.

Die Abschlussfeier bot den Rahmen, Peter Schmickal nach 37 Jahren als Lehrer an der Staatlichen Realschule Burgkunstadt zu verabschieden. dr