Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der damit bereits vorhandenen Engpässe bei der Futterversorgung dürfen ab 1. Juli in den zwei Landkreisen Haßberge und Bad Kissingen liegende Brachflächen, die als ökologische Vorrangflächen (ÖVF) beantragt wurden, sowie sonstige aus der Produktion genommene Flächen (GLÖZ-Flächen) ohne schriftliche vorherige Meldung an das Amt beweidet oder zur Futtergewinnung verwendet werden. Darauf weist das Landwirtschaftsamt in Schweinfurt hin. Zulässig ist laut Behörde auch eine Weitergabe des Futters im Rahmen der Nachbarschaftshilfe an Dritte. Nicht erlaubt ist aber die Nutzung in einer Biogasanlage. Diese Allgemeingenehmigung des Landwirtschaftsministeriums gilt nicht für Flächen in anderen Landkreisen sowie für den Fall, dass zusätzliche Agrarumweltmaßnahmen (KULAP oder VNP) beantragt wurden. "In diesen Fällen immer vorab mit dem zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten abstimmen!", bittet die Behörde. red