Der Kulmbacher Apotheker Hans-Peter Hubmann engagiert sich bei der Hilfsorganisation "Apotheker helfen e.V." für eine bessere Gesundheitsversorgung in Uganda.

Mit dem Bau und Betrieb von sechs Gesundheitszentren in verschiedenen Orten im Kibaale District in Uganda wollen die Apotheker die Arzneimittelversorgung dort Schritt für Schritt verbessern.

Hans-Peter Hubmann, der stellvertretender Vorsitzender der Hilfsorganisation ist, erklärt: "Für uns Apotheker ist die Arzneimittelversorgung ein Grundpfeiler der medizinischen Behandlung. Gerade in Uganda sehen wir hier noch viel Entwicklungsbedarf. In den staatlichen Einrichtungen ist die medizinische Versorgung zwar kostenlos, aber leider sind die Arzneimittel oft nicht verfügbar, so dass viele Patienten oft kilometerweit laufen müssen, weil die Anzahl der Gesundheitsstationen nicht ausreicht, um alle Menschen ortsnah zu versorgen. Wir wollen mit der Unterstützung der Gesundheitszentren dazu beitragen, die Situation in Uganda zu verbessern."

Vor allem Mütter und Kinder

Das bisher jüngste Projekt von "Apotheker helfen" in Uganda, ein Gesundheitszentrum in Kitutu, soll im Frühjahr 2019 fertiggestellt sein. "Hier bietet sich die Chance, vor allem Mütter und Kinder besser medizinisch zu versorgen", freut sich Hubmann. Besonders die fast 2000 Schülerinnen und Schüler der vier in der Nähe liegenden Grundschulen könnten dann regelmäßig untersucht werden. Denn Impfungen, die ausreichende Versorgung mit Vitamin A sowie die richtige Behandlung von Lungenentzündung, Durchfall und Malaria seien wichtige Elemente, um die Kindersterblichkeit zu verringern. Die Projekte in Uganda sind auf eine langfristige Unterstützung und mehrere Jahre angesetzt. red