Eiserne Hochzeit feierten Anna und Heinrich Hennemann im Seniorenzentrum in der Andreas-Hofer-Straße.
Heinrich Hennemann wurde am 13. Juli 1924 in Kirchschletten, seine Frau Anna am 5. März 1925 in Pettstadt geboren. Kennengelernt haben sie sich während ihrer Ausbildungszeit in der Schule in Bamberg. Am 1. Januar 1951 haben sie in Pettstadt geheiratet. Das Ehepaar Hennemann hat drei Kinder, sieben Enkel und vier Urenkel.
Heinrich Hennemann kam 1948 aus dem Krieg zurück. Er arbeitete als Zuchtwart (heute Kontrollassistent) beim Staat. 1955 wurde er Beamter des mittleren Dienstes. Von 1956 bis 1966 hat er in Regen gearbeitet, bevor er wieder zurück nach Bamberg kam. Im Jahr 1966 machte er dann seine Prüfung zum gehobenen Dienst. Er war dann als Melklehrer, Fachberater für die Rinderzucht beim Tierzuchtamt Bayreuth beschäftigt. Außerdem hielt er Vorträge, gab Kurse und Schulungen. Im Jahr 1989 ging er in Pension.
Heinrich Hennemann war Gründungsmitglied des Kleingartenvereins Gaustadt, ist Mitglied im Katholischen Kasino, beim Obst- und Gartenbauverein, im Bürgerverein, bei der CSU und der KAB. Außerdem ist er Ehrenmitglied bei der Soldatenkameradschaft Kirchschletten. Seine Lebensgeschichte von der Kriegserfahrung hat er in einem Buch niedergeschrieben; dieses wurde im Archiv als Zeitzeugendokumentation aufgenommen.


Noch täglich Sport

Heinrich Hennemann hält sich auch heute noch mit täglichem Sport in Form, so fährt er regelmäßig auf seinem Ergometer. Früher war er auch häufig beim Schwimmen.
Anna Hennemann arbeitete auf dem elterlichen Bauernhof mit und später war sie 17 Jahre lang im Altenheim in Gaustadt beschäftigt. Mit 63 Jahren ging sie in Rente. Früher hat sie die Enkel betreut und war im Frauenbund aktiv. 2006 erlitt sie einen Schlaganfall, der sie halbseitig lähmte. Seit einiger Zeit ist sie Pflegefall. Sie wird liebevoll von ihrem Mann umsorgt. red