Das Pfalzmuseum Forchheim gibt mit der Erlebnisführung "Schanzzeug, Samt und Stulpenstiefel" am Samstag, 21. April, um 15 Uhr einen Einblick in den Alltag einer belagerten Stadt im 30-jährigen Krieg.
Die Führung bezieht Gebäude der Kaiserpfalz wie auch die im Originalzustand erhaltene ehemalige Kasematte aus dem 16. Jahrhundert ein. Wie unterscheidet sich das Leben im Schloss von dem der Stadtbevölkerung? Glanz und Gloria auf der einen Seite - Blut und Schrecken auf der anderen.
Die Führung bietet einen Einblick in die höfischen Sitten und Gebräuche und die Annehmlichkeiten eines Stadtschlosses. Im Anschluss daran können die Teilnehmer der Führung im Pfalzgraben erleben, wie verheerend die Durchschlagkraft einer Kanonenkugel ist. Das führt thematisch zum rauen und entbehrungsreichen Leben eines Bürgers und Söldners, das beim Besuch am authentischen, historischen Platz im Erlebnismuseum "Rote Mauer" in der altitalienischen Bastion erfahren werden kann. Die Festung Forchheim zählt zu den ältesten und bedeutendsten Festungsanlagen Süddeutschlands mit einem bastionären Verteidigungssystem.
Eine Anmeldung beim Pfalzmuseum ist erforderlich. Die Tickets kosten acht Euro und können im Pfalzmuseum oder unter www.agil-bamberg.de geordert werden. red