Sie steht seit 17 Jahren an der Spitze des VdK-Ortsverbandes Kasendorf und kündigte jetzt bei der Jahresversammlung ihren Rücktritt zu den turnusmäßigen Neuwahlen 2019 an. Gisela Bergmann bat daher im Beisein von 40 Mitgliedern, sich rechtzeitig um die Nachfolge zu kümmern. Eine solche intakte Gemeinschaft wie in Kasendorf müsse weiterbestehen, machte die Vorsitzende deutlich.
Das war der einzige Wermutstropfen des Nachmittags, denn Bergmann konnte einen Zuwachs an Mitgliedern verzeichnen, "wir gehören mit 364 Personen zu den stärksten Ortsverbänden im Landkreis. Obwohl einer aus unseren Reihen nach Thailand ausgewandert ist", fügte sie scherzhaft an. Die Vorsitzende berichtete von einem arbeitsreichen Jahr mit Tagesausflügen, einer Weihnachtsfeier mit 121 Teilnehmern und der Präsenz des Ortsverbandes beim Volkstrauertag. "In froher Runde haben wir uns zudem neunmal zum 'Waafn' im Café Vogel getroffen, Geselligkeit wird bei uns großgeschrieben". Für 2018 empfahl sie die Fahrt zur "Messe 66" in München, sowie wieder die vereinsinternen Ausflüge zum Brombachsee und nach Hersbruck.
Fast wöchentlich war Betreuerin Heidi Schott unterwegs, sie listete 47 Geburtstags- und Altenheimbesuche auf. Zahlreiche Ehrungen gaben der Jahresversammlung die besondere Note. So wurden Margaretha Weihermüller für 30 Jahre VdK-Zugehörigkeit und Stefan Müllner für 25 Jahre ausgezeichnet. Seit 10 Jahren sind dabei: Anna Ströber, Sven Wagner, Alwine Bär, Roland Pichl, Gertrud Thumbeck, Bernd Herrmannsdörfer, Lieselotte Angermann, Norbert Groß und Christian Münch.
Die geehrte Margaretha Weihermüller: "Ich war all die Jahre im Ortsverband gut aufgehoben, auch meine ganze Familie ist beim VdK, wir fühlen uns da wohl".
Alfred Baumgärtner von der Kreisvorstandschaft machte deutlich, wie gefragt die Gemeinschaft sei, "die Geschäftsstelle in Kulmbach hat allein im letzten Jahr fast 5000 Beratungen durchgeführt, wir sind gemessen an der Einwohnerzahl der zweitstärkste Kreisverband in ganz Bayern". Er machte noch auf die Möglichkeiten einer VdK-Beihilfe für bedürftige Personen aufmerksam.
Im Ortsverband Kasendorf werde sehr gute Arbeit geleistet, sagte Kasendorfs Bürgermeister Bernd Steinhäuser. Die monatlichen VdK-Sprechstunden im Rathaus wertete er als unbedingt notwendig, "sie sollten auf jeden Fall beibehalten werden".
Horst Wunner