Die EUTB-Beratungsstelle (Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung) hat sich in den Räumen der "Insel-Begegnungsstätte" in der Bamberger Straße 21 in Forchheim vorgestellt. Weitere Themenabende für Betroffene und Interessierte sind vorgesehen.
Seit Juni gibt es diese neue Beratungsstelle für Menschen in der Region Bamberg-Forchheim, die von Behinderung betroffen oder bedroht sind. Das Team aus einem Berater, der selbst eine Behinderung hat, sowie zwei weiteren Beraterinnen ist Anlaufstelle für Fragen und Probleme rund um das Thema Behinderung.
Die EUTB wird zunächst für drei Jahre finanziell vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert. "Dadurch ist eine an den Wünschen der Ratsuchenden orientierte Beratung möglich, die vom Trägerverein Sozialdienst katholischer Frauen Bamberg und Institutionen sowie Organisationen unabhängig ist", heißt es in einer Pressemitteilung der Organisatoren.
Die Beratungsstelle sei als Ergänzung zu bereits vorhandenen Beratungsangeboten konzipiert.
Im Mittelpunkt steht die Beratung auf Augenhöhe. Die Beratungsstelle biete Orientierung und Unterstützung bereits im Vorfeld der Beantragung von Leistungen zur Teilhabe, auch wenn aufgrund eines schweren Unfalls oder einer chronischen körperlichen oder einer psychischen Erkrankung eine Behinderung drohe.
Die Beratung ist kostenlos und deckt auch gesundheitliche und berufliche Rehabilitation, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe ab. Kontakt: EUTB-Beratung, SkF Bamberg, Telefon 0951/9868770, E-Mail eutb@skf-bamberg.de. red