Mit identischer Marschroute, aber einigen neuen Gesichtern starten die Basketballerinnen des SC Kemmern am Samstag (17.30 Uhr) in Würzburg in die neue Saison der Regionalliga. Durch die Zugänge Lea Vatthauer, Katharina Dathe (beide Herzogenaurach) und Elisabeth Beiter (Weiterstadt) sowie die Rückkehr von Antonia Gut aus Litzendorf etwas breiter aufgestellt, fungiert die von Kai Tzschentke und Kathrin Gut betreute Mannschaft weiter als Unterbau für das Bamberger Zweitliga-Team und Sprungbrett für den Nachwuchs.
Nicht zuletzt durch acht einsatzberechtigte Doppellizenzspielerinnen bleibt die konzeptionell starke Orientierung an den Zweitliga-Damen der DJK Brose Bamberg bestehen. Der Fokus ist dabei weiter auf die individuelle Entwicklung der Spielerinnen gerichtet. Einerseits zielt sie darauf ab, die WNBL-Spielerinnen beim Übergang vom Jugend- in den physisch stärkeren Damenbereich zu unterstützen, andererseits bietet sich den bereits erfahrenen Youngsters die Chance, sich mit guten Leistungen für das Zweitliga-Team zu empfehlen.
Für ein Plus an Stabilität sorgen in diesem Jahr die routinierten Stammkräfte, die zurückgekehrt sind oder sich dem Verein neu angeschlossen haben. Die beiden Coaches, gleichzeitig als Assistenten von Jessica Miller in der 2. Liga tätig, haben sich derweil ein teamorientiertes und energiereiches Spiel auf die Fahnen geschrieben. Selbiges wird am Samstag erstmals gefragt sein, wenn es im ersten Saisonspiel gegen die Regionalliga-Vertretung des Stützpunktes in Würzburg geht. Die Unterfränkinnen haben bereits eine Partie absolviert. Beim TS Jahn München II setzte sich das Team um Topscorerin Danelle Arigbabu (21 Punkte), Tochter des früheren Nationalspielers Stephen Arigbabu, mit 71:67 durch. sg