Matthias Einwag "Uns kommt es darauf an zu zeigen, wozu Kunst gut ist. Man muss nicht immer alles digitalisieren", sagt Hermann Hacker, der Vorsitzende der Kulturinitiative (KIS). In monatelanger Arbeit hat er einen neuen Stadtplan gezeichnet.

Darauf sind nicht nur die Straßen der Stadt Bad Staffelstein aus der Vogelperspektive abgebildet, sondern auch die wichtigsten Gebäude. Das Rathaus, die Kirchen, der Stadtturm und die Obermain-Therme sind darauf zu sehen.

Der Blick reicht bis zum Horizont

Am Horizont des Stadtplans sind die Eierberge und die Banzer Berge und in der Ferne die Veste Coburg sowie der Kamm des Thüringer Waldes zu erblicken. Der Staffelberg, Kloster Banz und Vierzehnheiligen wurden von Hermann Hacker als herausragendes Dreigestirn am Obermain eingezeichnet. Von den Dörfern der Umgebung ist bisher allein Unterzettlitz detailliert mit Straßennamen aufgenommen. Horsdorf, Romansthal, Wolfsdorf, Grundfeld Reundorf, Schönbrunn, Hausen, Unnersdorf und Nedensdorf wurden aufgenommen, aber noch nicht filigran als Straßenpläne ausgeführt.

"Der Plan ist fertig und nutzbar", sagt Hermann Hacker, "es liegt nun an der Stadt, was sie damit macht."

Quartiersmanager Michael Böhm ist sehr angetan von dem Plan. Der momentan gültige Stadtplan ist in die Jahre gekommen und sollte ersetzt werden. Michael Böhm: "Der Plan könnte noch mit den Dörfern ergänzt werden." Ganz wie im alten Plan wäre das auf der Rückseite denkbar.

Eine Legende ergänzt die Darstellungen des neuen Planes. Darin werden die wichtigsten Gebäude genannt. Zudem wird unter anderem auf den Kurpark mit den Gradierwerken, das Naturschutzgebiet "Mainaue" bei Oberau mit Seengebiet, das Main-Altwasser und Flussrenaturierungen sowie auf die Mittel- und Niederwälder der Eierberge hingewiesen.

Quartiersmanager Michael Böhm über den neuen Stadtplan: " Ich wüsste keine andere Stadt in der Region, die einen so hochwertigen Nutzgegenstand hat."