von unserem Redaktionsmitglied 
Josef Hofbauer

Forchheim — Die Hypovereinsbank, die auch Filialen in Bamberg, Forchheim, Ebermannstadt sowie in Höchstadt und Herzogenaurach unterhält, strafft ihre Struktur. Bundesweit sollen 1500 Arbeitsplätze abgebaut werden. Das Filialnetz soll bis 2015 von derzeit noch 580 auf weniger als die Hälfte, die Rede ist von 240, reduziert werden. Hypo-Pressesprecher Markus Block wollte diese Zahlen nicht weiter kommentieren. Nur so viel: Es werde Zusammenlegungen von Filialen geben. Ehe darüber gesprochen werden könne, müsse das Sanierungskonzept mit den Betriebsräten und Filialleitern "durchgekaut" werden. "Erst werden unsere Mitarbeiter informiert, dann die Kunden", sagt Block. Von den Filialen, die zur Hypo-Niederlassung Erlangen, Fürth Ansbach gehören, wurde die Niederlassung Adelsdorf bereits zum 17. Juli geschlossen.

Wird Geld verdient?

Entscheidend bei der Restrukturierung sei auch laut Pressesprecher Block, ob in einer Filiale Geld verdient werde. Was aus den Niederlassungen Forchheim (14 Mitarbeiter), Ebermannstadt (3) und Höchstadt und Herzogenaurach wird, steht in den Sternen. Die Zusage, dass der überwiegende Teil der Kunden nicht weiter als fünf Kilometer zu ihrer Hypobank-Filiale habe, gelte nur für 85 Prozent der Kunden, erklärt Block.