Auf eine Anregung von Gemeinderat Günter Peinelt (SPD) hin beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig, künftig auch Ehrenamtliche auszuzeichnen. Die ortsansässigen Vereine und Einrichtungen sind aufgefordert, entsprechende Vorschläge zu machen. Eine Entscheidung trifft dann der Gemeinderat, wobei jährlich nicht mehr als fünf Personen geehrt werden sollen.
Anlass des Antrages von Peinelt war die Ehrung von Sportlern. Neben diesen Aktiven sollten auch Bürger ausgezeichnet werden, die freiwillig Verantwortung übernehmen, ihre Freizeit opfern und das kulturelle Leben mitprägen, war Peinelts Ansicht. Nach der Abstimmung fragte Bürgermeisters Jürgen Wittmann (GfG) Gemeinderatsmitglied Peinelt: "Zufrieden?" Die prompte Antwort: "Ja."
Eine Entscheidung in Sachen Friedenslinde ist nunmehr erfolgt. Der markante Baum an der Ecke Lindenstraße/Steinweg wird nicht gefällt, sondern kräftig zurückgeschnitten, sodass dessen Äste das Rondell nicht mehr überragen. Zwei Gegenstimmen gab es. Insbesondere Gemeinderat Peter Pillmann (GfG) trat zwar für einen Rückschnitt ein, der sich jedoch nur auf das Notwendigste beschränken sollte. Anderer Meinung war Volker Gahn (CSU), der betonte, man soll sich der Meinung der beiden eingeschalteten Sachverständigen anschließen, die einen stärkeren Rückschnitt der durch Blitzschlag und Straßenbau geschädigten Buche vorschlugen. dav