Das Henneberg-Museum in Münnerstadt organisiert eine Zeitreise durch das Rhöner Leben früherer Jahrhunderte. Momentan steht die Töpferkunst von anno dazumal im Mittelpunkt der Ausstellung. Am Internationalen Museumstag am 19. Mai ist nicht nur der Eintritt frei. Es gibt auch Führungen und ein Kinderprogramm.

Von 11 bis 17 Uhr veranstaltet Museumsleiter Nicolas Zenzen einen Schnupperbesuch. Um 11.30 und 14 Uhr finden Führungen durch die aktuelle Sonderausstellung "Kalkspatzen und Quarzsprung. Die Kunst fränkischer Hafner" statt. Ab 15.30 Uhr liest der Museumsleiter für Kinder und Kindgebliebene passend zur Sonderausstellung Märchen vor, in denen Gefäße aus Keramik eine Rolle spielen. Anschließend erklärt der Kulturwissenschaftler die Bedeutung der Tongefäße anhand der Ausstellungsstücke.

Um unterschiedliche Keramikgefäße dreht sich bis 21. Juli eine Sonderschau im Henneberg-Museum Münnerstadt. Das Rampenlicht richtet sich auf die Kunst fränkischer Hafner, wie der Töpfer im süddeutschen Raum gerne genannt wurde. Museumsleiter Nicolas Zenzen hat für die Ausstellung Gefäße und andere aus Ton hergestellte Objekte aus dem reichen Sammlungsbestand des Museums zusammengestellt. Der Bogen spannt sich vom einfachen irdenen Krug bis zum aufwendig dekorierten Porzellangeschirr.

Die Schau ist montags bis freitags von 10 bis 15 Uhr geöffnet, samstags, sonntags sowie feiertags von 11 bis 15 Uhr. Führungen gibt es auf Anfrage. Das Henneberg-Museum befindet sich im Deutschordensschloss in der Deutschherrnstraße 18. red