"Einblicke in die Korbflechterei" nennt Ursel Rühr den Filmbeitrag, mit dem sie das filmische Erbe ihres verstorbenen Ehemanns Erwin Rühr verwaltet. Zu sehen ist die Super-Acht-Tonfilmschau am Donnerstag, 10. Oktober, im Mehrgenerationenhaus in der Schneyer Straße. Sie beginnt um 19.30 Uhr. Der Film versetzt die Zuschauer zurück in die Zeit der Großeltern, als in vielen Familien Körbe geflochten wurden. Der Rückblick spannt den Bogen vom Beginn des "Körbe-Machens" mit rohen Weiden bis hin zur kunstvollen Feinkorbflechterei eines Johann Puppert. Ein Blick ins Deutsche Korbmuseum mit seinen "Lebenden Werkstätten", die Arbeit im Lichtenfelser Flechtatelier Schütz und der Rückblick auf den ersten Korbmarkt runden den Film ab. Am Ende wird noch einmal der "größte Korb", gefertigt in Michelau und transportiert von einem Hubschrauber, über die Leinwand schweben. kag