Karl-Heinz Hofmann Münzen- und Geldschein-Raritäten vielfältiger Währungen aus aller Herren Länder zogen bei der Münzen- und Geldscheinbörse in Theisenort wieder Hunderte von Münzen- und Geldscheinsammlern an. Das Sportheim des TSF Theisenort verwandelte sich in einen "Börsentempel", in dem es vor Gold- und Silbermünzenraritäten nur so blinkte und glitzerte. Es gab aber auch viel Literatur über historische Zahlungsmittel zu studieren.

Ein besonderes Zahlungsexemplar zeigte der Vorsitzende der Münzfreunde Kronach, Oliver Fischer, der zugleich mit seinem Team Organisator und Veranstalter war: Er hielt einen Rubelschein im Wert von 500 Rubel in der Hand. Dieser stammte aus dem Jahr 1912 und wurde in dieser Aufmachung in den Jahren 1894 bis 1917 gedruckt. Herausgebracht wurde der Rubelschein von dem letzten Zaren und ehemaligen Kaiser Russlands, Nikolaus II., der bis 1917 regierte. Der außergewöhnlich große Geldschein im Abmaß von 27,5 Zentimeter auf 12,5 Zentimeter war dem Zaren Peter I, der Große, gewidmet, der von 1682 bis 1725 lebte und er führte den Kaisertitel in Russland ein.

Schätzen, tauschen, kaufen

Es war bereits die 47. Münz- und Geldscheinbörse, die von den Münzfreunden Kronach abgehalten wurde und die sich großer Beliebtheit unter Hobby- Geldsammlern erfreute. Dabei konnte man auch erworbene oder ererbte Münzen schätzen lassen und eintauschen, aber natürlich auch eventuell seine Lieblingsmünze erwerben.