Neuwahlen standen im Mittelpunkt der Generalversammlung des Gesangvereins im Steigerwald Burgebrach in der Gaststätte "Schwan". Vorsitzender Jürgen Schmitt blickte auf viele Aktivitäten und Auftritte der Sänger zurück. Ein Höhepunkt des Sängerjahres sei ohne Zweifel das Jubiläumskonzert zum 160-jährigen Bestehen des Gesangvereins gewesen.

Weiter erwähnte der Vorsitzende den Vereinsausflug nach Kirchberg in Tirol mit der Teilnahme an einem Konzertwoche nende mit internationalen Chören. In der Region habe man ebenfalls an vielen Konzerten und Jubiläen mitgewirkt und sein Können unter Beweis gestellt. Ein weiterer Höhepunkt war laut Schmitt das sehr gut besuchte Sänger-Open-Air auf dem Schulgelände in Burgebrach. Er dankte allen Helfern für ihren Einsatz. Sein besonderer Dank galt Stephan Bäuerlein, der nach 24 Jahren sein Amt als Schriftführer niederlegte, und Wolfgang Bauer, der nach 25 Jahren dem Vergnügungsausschuss den Rücken kehrte.

Zweiter Vorsitzender Thomas Oberst gab einige statistische Zahlen bekannt. So hätten im vergangenen Jahr im Durchschnitt 24 der 34 Aktiven an den Chorproben teilgenommen.

Schatzmeister Baptist Mohr teilte mit, dass sich der Verein in einer guten finanziellen Situation befindet. Er bedankte sich bei allen Spendern und bei der Gemeinde Burgebrach für die finanzielle Unterstützung.

Chorleiter Reinhold Stubrach bescheinigte den Aktiven eine gute musikalische Ausgewogenheit, was besonders beim internationalen Treffen in Tirol und beim Jubiläumskonzert zu hören gewesen sei. Stubrach bedankte sich bei seinem Stellvertreter Wolfgang Bauer für die Unterstützung.

Bürgermeister Johannes Maciejonczyk nannte den Gesangverein einen wichtigen Kulturträger und lobte die musikalische Vielfalt des Chores.

Nach den Neuwahlen blickte Jürgen Schmitt in die Zukunft. Viele Männerchöre würden sich heute schwer tun, neue Sänger zu finden. Eine Hauptaufgabe des neuen Vorstands müsse es daher sein, den Gesangverein auch für jüngere Sänger attraktiv zu machen. Ein erster Schritt hierzu werde das Herbstkonzert a "Männerchor trifft Blasorchester" sein. red