Zum Artikel " 46 Traktoren tuckerten durch die Straßen" über die Schlepperkirchweih in Mödlitz: Ich habe kein Problem damit, wenn sich an einem Sonntag Schlepperfahrer treffen, ihre Erfahrungen austauschen und ihre Gefährte anschließend bei einer Rundfahrt stolz der Öffentlichkeit präsentieren. Aber dies als Kirchweih zu bezeichnen, ist schon ein starkes Stück für Christinnen und Christen, welche noch wissen, was eine "Kirchweih" eigentlich ist. Oder muss man bereits fragen: einmal war?

Einige Auszüge aus dem Artikel "Schlepperkirchweih - 46 Traktoren tuckerten durch die Straßen" vom 30. Oktober 2018, welche für sich sprechen: "Eröffnet wurde sie (die Kirchweih!) mit einem Weißwurstessen im Festzelt". "Höhepunkt der Schlepperkirchweih war die Schlepperausfahrt". "Für das leibliche Wohl der Gäste war bestens gesorgt".

Tröstlich immerhin: Man fuhr an der katholischen Kirche vorbei. So ändern sich die Zeiten. Früher wäre man bei einer Kirchweih auch reingegangen.

Anton Hepple

Bamberg