Lukas Scheler und Fabian Fischer, Trainer der ersten und zweiten Mannschaft des TSV Heldritt, brachten es bei der Hauptversammlung im Sportheim auf den Punkt: "Wir brauchen einen Spielleiter, der sich am jeweiligen Spieltag um die organisatorischen Sachen kümmert", betonten sie. Jan Krauß kümmert sich bis zum Saisonschluss zwar vorbildlich kommissarisch um diese Aufgabe, eine Dauerlösung zeichnet sich aber nicht ab.

Das war der einzig echte Kritikpunkt, der an diesem Abend zur Sprache kam. Ansonsten zeigten die knapp 60 vorwiegend jungen Vereinsmitglieder den Willen zur Einsatzbereitschaft und Weiterentwicklung des Vereins.

Dies unterstrich auch Vorsitzender Michael Fischer in seinem Jahresbericht. Die positive Entwicklung des Vereins basiere in erster Linie auf dem starken Zusammenhalt der Spieler, die als "Einheit" aufträten, betonte er. Dies gelte sowohl für die erste als auch die zweite Mannschaft, die beide als Meister in ihren Klassen (KK3 und B1) die Saison 2017/2018 abgeschlossen hätten und aufgestiegen seien. Auch in der laufenden Serie belege die "Waldbühnenelf" einen respektablen einstelligen Tabellenplatz.

Mit der Regelung eines Wasserschadens am Sportplatz und der Waldbühne, der Neuregelung der Stromversorgung im Sportheim und dem intensiven Schriftwechsel nach Sportgerichtsurteilen sei der Verein zwar finanziell gefordert gewesen, so Fischer, habe dies aber schultern können.

Für langjährige Zugehörigkeit wurden Sebastian Götz, Sascha Weibelzahl, Michael Meister, Florian Mikolajczak (alle 25 Jahre), Klemens Wittal, Sabine Wielgosch, Uwe Scheler, Ulli Scheler, Peter Buchmann, Christina Hümmer, Oliver Meusel (40 Jahre) und Armin Knauf (50 Jahre) ausgezeichnet. Fabian Engel regte schließlich an, beim letzten Heimspiel der Kreisliga-Saison am Sonntag, 11. Mai, in Heldritt (gegen Wüstenahorn) 22 Einlaufkinder mit zu präsentieren. Michael Fischer sagte, er wolle prüfen, ob dies machbar sei. Volker Gundel