"Feiern und dabei Gutes tun" ist das Motto der Anwohner in der Coburger Langen Gasse und im Eichendorffweg. Seit über 20 Jahren veranstalten sie im Sommer ein Nachbarschaftsfest. Dabei werden die Aufgaben verteilt und ein Großteil der Anwohner setzt sich gerne dazu und feiert mit. "Viele sieht man das ganze Jahr sonst nur mal im Auto", so Thomas Radermacher, der kurz berichtete, wie vor Jahren Senta Dischreit eine Idee in die Tat umsetzte. Denn die eigentliche Hürde für das Gelingen eines solchen Festes ist es, die Initiative zu ergreifen und dann einfach die Verantwortungen auf verschiedene Schultern zu verteilen. Senta Dischreit ist sehr zufrieden mit dem Anklang dieses Zusammenseins: "So viele gute Gespräche mit Menschen, die ganz in der Nähe wohnen - was kann man sich mehr wünschen?"
Neben der Geselligkeit ist den Nachbarn auch wichtig, aus Spenden und Überschüssen einem guten Zweck zu dienen. Jedes Jahr wird ein Coburger Verein ausgesucht, den man unterstützen kann. Bereits zum zweiten Mal fiel die Wahl auf den Verein "Hilfe für Nachbarn". Stefan Kornherr von der Diakonie nahm dankend den Scheck über 666 Euro entgegen. red