Der Bürger- und Siedlerverein Lahm/Itzgrund hat einen neuen Namen. Künftig nennt sich der Verein "Verband Wohneigentum Itzgrund"; er will damit deutlich machen, dass er sich für die Förderung und den Erhalt des selbst genutzten Wohneigentums einsetzt.


Name passt zu Aufgaben

Auch der Bundesverband habe sich umbenannt, hieß es als weitere Begründung. Außerdem passe der neue Name besser zu den Aufgaben des Vereins, wie der Vorsitzende Stefan Ebert ausführte.
Die Namensänderung greift ab dem 01.01.2019. Dies wurde bei der Hauptversammlung des Vereins im Keglerheim in Lahm von den Mitgliedern beschlossen.
Stefan Ebert blickte in seinem Bericht auf die 25-Jahr-Feier im vergangenen Jahr zurück. "Eigentlich sind wir ein stiller Verein, aber dieses Jubiläum wurde würdig gefeiert", betonte der Vereinschef. Er informierte weiter über die Tagungen im Kreis- und Bezirksverband.


Mitgliederzahl soll wachsen

Einen großen Raum in seinem Bericht nahm die Straßenausbaubeitragssatzung ein. Durch den Druck der Bürger habe sich einiges bewegt, stellte der Vorsitzende fest. Er sagte, er sei sehr stolz auf die Mitglieder, deren Zahl mit 66 stabil geblieben sei. Das Ziel sei, eine Mitgliederzahl von 100 zu erreichen. Der Verein hat sich aufgrund einer Anregung der Mitglieder eine neue Motorhacke angeschafft sowie die alte Motorsäge, die in die Jahre gekommen ist, durch eine neue ersetzt.
Gerätewart Reinhard Brandenburger ging auf die zahlreichen Geräte ein, die im Vereinseigentum sind und von den Mitgliedern sehr gut genutzt werden. Besonders oft würden der Bohrhammer und das Gerüst entliehen, stellte Brandenburger fest.
Dritter Bürgermeister Horst Porzelt stellte in seinem Grußwort die Notwendigkeit eines Zusammenschlusses heraus, um die gemeinschaftlichen Interessen deutlich zu machen und durchzusetzen.
Beim Punkt "Verschiedenes" wurde angeregt, ein Partyzelt anzuschaffen sowie einen Fahrrad- oder Bootsausflug auf der Itz zu unternehmen, um die Geselligkeit zu fördern.
Mit großer Freude konnte der Vorsitzende Brigitte Grunwald für deren 25-jährige Mitgliedschaft mit der silbernen Ehrennadel des Verbandes für Wohneigentum und einer Urkunde auszeichnen.
Die Ehrungen von Bernhard Diterich, Werner Thomas und Karl-Heinz Herzig, die auch seit 25 Jahren im Verein sind, aber bei der Versammlung nicht anwesend sein konnten, werden nachgeholt.