Der Bamberger Oratorienchor kann inzwischen auf eine über 175-jährige Tradition zurückblicken, in welcher er sich von einem Liederkranz und Männerchor zu einem gemischten Chor entwickelt hat, der im Laufe der Jahre eine Vielzahl bekannter Werke aus der geistlichen und weltlichen Chorliteratur aufführte.

Seit 1999 steht das Ensemble unter der Leitung von Christoph Dartsch, Dozent an der Musikhochschule in Würzburg, und wurde von diesem zu immer höheren musikalischen Leistungen geführt.

Am kommenden Sonntag, 21. Oktober, präsentiert der Chor gemeinsam mit dem Orchester des Bamberger Oratorienchors das ebenso mitreißende wie dramatische Werk "Elias" von Felix Mendelssohn Bartholdy. Insgesamt zehn Jahre arbeitete Mendelssohn Bartholdy an seinem Oratorium (op. 70) über die Geschichte des biblischen Propheten Elias. Für den zum Christentum konvertierten Sohn einer jüdischen Familie stellte dieses Werk, das, anders als der "Paulus", eine Geschichte aus dem jüdischen Teil der Bibel zum Inhalt hat, wohl auch eine Berührung mit dem Erbe seiner Väter dar. Es wurde am 26. August 1846 in Birmingham uraufgeführt und zählt bis heute zu Mendelssohn Bartholdys bekanntesten Werken.

Die Solisten

Bei der Aufführung am 21. Oktober durch den Bamberger Oratorienchor erklingen in den solistischen Passagen die Stimmen von Sven Fürst (Bass, "Elias"), Anke Hájková Endres und Stefanie Wagner (Sopran), Barbara Giouseljannis und Katharina Flierl (Alt), Benedikt Nawrath (Tenor) sowie Harald Setz (Bass).

Aufführungsort ist die Kirche St. Otto, Siechenstraße 72. Beginn ist um 17 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf beim BVD Kartenservice und unter www.bvd-ticket.de. Ermäßigte Karten für Schüler und Studenten sind nur an der Abendkasse erhältlich. red