Der Schweizer Saitenzupfer Attila Vural gilt derzeit in Kritikerkreisen und unter Fans weltweit als einer der besten seiner Zunft. Auf vielumjubelten Gastspielen dies- und jenseits des großen Teichs stellte der Maestro sein Können eindrucksvoll unter Beweis.

Seine Stücke lassen sich keinem bestimmten Genre wie Jazz, Blues, Klassik oder Rock zuordnen. Vural nennt eine ungewöhnliche akustische Gitarre, die für ihn Percussion- und Melodieinstrument in einem ist, sein eigen.

Bei Konzerten sorgt sie im Publikum für offene Münder, staunende Gesichter und zufriedene Fans: Die Rede ist von der 14-saitigen, aus zwei Hälsen bestehenden Gitarre, die ihm der Gitarrenbauer Mitgel Noldin auf den Leib geschneidert hat.

Mit dieser gastiert er am Samstag, 26. Oktober, ab 21 Uhr im Gasthof "Zur Linde", wo er die Stücke seines aktuellen Albums "Harmonized But Different" vorstellt.

Sein ganz spezielles Saiteninstrument nennt sich Dobromandola, eine Kreuzung aus klassischer Dobrogitarre und exotischer Mandoline. Da ihre beiden Hälse, die verschieden besaitet sind, sehr nahe aneinander gebaut sind, ermöglicht es das Instrument, beide Klangquellen zeitgleich zu spielen. Zwischen der ungewöhnlich warmen Dobrogitarre und der an eine indische Sitar erinnernden Mandoline entsteht eine breite Palette von Klangfarben. "Uns kam es nicht darauf an, so viele Saiten wie möglich aufzuziehen, sondern zwei unterschiedliche Klangbilder miteinander zu verbinden", erklärt der Künstler auf seiner Homepage. stö